Das Buch des Babur _ Die Erinnerungen des ersten Großmoguls von Indien

Das Buch des Babur _ Die Erinnerungen des ersten Großmoguls von Indien

98,00

Das Buch erscheint im Herbst 2020

ZAHIRUDDIN MUHAMMAD BABUR
DAS BUCH DES BABUR
Babur-Nama
Die Erinnerungen des ersten Großmoguls von Indien
Neuausgabe der Übersetzung von 1988, revidiert nach der Fassung von A. S. Beveridge
Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Wolfgang F. Stammler und Hans-Joachim Pagel
Folioband (22 x 30,5 cm)
ca. 600 Seiten mit 120 farbigen Illustrationen
Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
(Subskriptionspreis EUR 78,00)

ISBN 978-3-939973-64-5

 

Beschreibung

Zahïruddïn Muhammad ben Umar Mïrza (1483 bis 1530), genannt Babur, der «Tiger», wurde als ein Nachkomme Tamerlans und Dschingis Khans im Fürstentum Farghana geboren, einer fruchtbaren Beckenlandschaft im heutigen Usbekistan. Schon als Zwölfjähriger bestieg er den Thron seines Vaters Umar Schaykh Mîrza. Von Farghana aus, das damals gerade etwa dreimal so groß war wie das Fürstentum Liechtenstein, erweiterte er seine Herrschaft in einer Reihe von Kriegszügen. So eroberte er im Jahre 1504 Kabul, 1506 Kandahar, unternahm verschiedene Feldzüge nach Indien und besiegte schließlich Sultan Ibrahîm Lodî von Delhi. Damit wurde er zum mächtigsten Herrscher Indiens und zum Begründer der Moguldynastie. Zweihundert Jahre später umfasste das Reich der Großmoguln fast den gesamten indischen Subkontinent.

In Babur verbanden sich die militärische Begabung eines Alexanders mit der Nachdenklichkeit eines Marc Aurel und der Neugier eines Herodot. Seine Erinnerungen lesen sich wie ein Abenteuerroman und gelten als die ehrlichsten, die je ein Herrscher geschrieben hat. Sie gelten als eines der wichtigsten Werke der asiatischen Geschichte und enthalten eine genaue Beschreibung jener von ihm beherrschten Länder, ihrer Völker und Natur.

Alexander Rost schrieb nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe in der ZEIT (50/1989):
Es ist ein wunderbarer Lese-Luxus, den man genießt, als bummelte man durch die reale Gegenwelt der Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Dass ein Sultan sich «noch in Gewänder aus hellroter oder grüner Seide» kleidet, obwohl das für einen Graubart nicht mehr schicklich ist, dass eine Frau verstoßen wird, weil sie sich bei einem Überfall nicht aus der Sänfte in den Sattel schwang; dass ein mit aller Kraft abgeschnellter Pfeil höchstens vier Fingerbreit in ein Nashorn eindringt; dass ein fetter Würdenträger jedesmal nach dem Mittagsgebet den vom Koran verbotenen Wein trank; dass der Kanonengießer, weil sein Geschütz 1600 Schritt weit feuerte, ein edles Pferd geschenkt erhielt . . . tausenderlei Wirklichkeiten in einem höchst angenehmen Müßiggang des Lesens zu erleben, das macht den Reiz des Babur-nama aus.

Die Übersetzung von 1988 wurde nach der englischen Ausgabe von A. S. Beveridge, der Entdeckerin der Handschrift des Babur-nama, grundlegend revidiert. Durch die dadurch erreichte größtmögliche Nähe zum Original und durch die erstmalige Abbildung sämtlicher 120 Bildtafeln der in London liegenden persischen Handschrift in Originalgröße wird das Buch zu einem weltweit einzigartigen literarischen Ereignis.

Zusätzliche Information

Babur

Das Buch erscheint im Folioformat (22 x 30,5 cm) mit 120 ganzseitigen Bildtafeln aus der persischen Handschrift.

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